Archiv für August 2013

Local Heroes 2013 – Bandvorstellung: The Governors – Ein Rucksack voller Talent und Ambitionen


Intensive Vorbereitung ist alles! „The Governors“ setzen vor dem Landesfinale auf Konzentration und Probenarbeit. (Foto: Pressematerial)

Last but not least, die Letzten werden die Ersten sein… noch ein paar Phrasen zum Schluss gefällig? Sicher nicht! Mit „The Governors“ aus Aschaffenburg beschließt die Musikini Hammelburg ihren kleinen, aber feinen Vorstellungs-Countdown. Bis jetzt fühlten wir uns beim Lesen der zahlreichen Antworten schon bestens unterhalten. An diesem Samstag, den 31. August, ab 19 Uhr, sind diese Vier und ihre Mitstreiter nun endlich „live und in Farbe“ im Wasserhaus zu bewundern.

Christian Staab, 24, Gitarre/Synthie, Steffen Zenglein, 24, Bass/Gesang, Christoph Sauer, 26 Gitarre/Gesang und Felix Debor, 24, Drums sind seit September 2011, also etwas mehr als 1,5 Jahre, ein Team. Schöne Erinnerungen hat das Quartett in dieser relativ kurzen Zeit jedoch zuhauf gesammelt. Zu ihren schönsten Momenten gehört unter anderem ihr Gig in der Sparkassen Arena in Elsenfeld als Support für „Juli“ und „Jupiter Jones“. In besonderer Erinnerung geblieben ist er aber sicher nicht nur aufgrund der musikalischen Größen, die nach ihnen auf die Bühne gingen. Bedeutend war für „The Governors“ vor allem eines: Sie haben die Menge trotz ihrer „nur regionalen Bekanntheit “ mitreißen können.

Angegangen sind die Herren das Vorhaben mit ihrer so ganz eigenen Auffassung von Indie-Pop. Schnelle Einordnungsversuche oder gar das Aufklappen nur einer einzigen Schublade funktioniert hier kaum. Ein Genre reicht ihnen nicht aus, althergebrachte Muster sowieso nicht. Sie selbst beschreiben ihren Style so: „Treibende britische Indie-Grooves (…) mit sonnigen, eingängigen Melodien (…) [erzeugen letztlich diesen] speziellen, markanten Klang.“ Dazu gehören natürlich die kleinen, bewusst gewählten Gitarrenriffs gepaart mit mitreißenden Schlagzeug-Beats und harmonischer Zweistimmigkeit. Fertig ist das Paket, das „The Governors“ direkt in die Beine ihrer Zuschauer zu pflanzen pflegt.

„local heroes“ schafft eine Plattform, um gehört zu werden

Hört sich ungewöhnlich an? Ist es auch. Doch die vier Studenten haben auch gänzlich simple Ziele und Träume, die sie wohl mit (fast) allen „local heroes“-Kandidaten teilen: Denn „bepackt mit einem Rucksack voller Talent und Ambitionen, mit Lederjacke und verwuschelten Haaren“ sind sie auf der Suche nach dem gewissen „Etwas“ im Leben. Ob sie es vielleicht sogar schon gefunden haben, das ist der Musikini-Redaktion bis dato zwar nicht bekannt. Dass „The Governors“ aber jede Chance ergreifen, um genau das Besondere auszugraben, das wird schnell deutlich. Denn auch der Wettbewerb „local heroes“ ist für sie in erster Linie eine Möglichkeit, ihre Musik einem größeren Publikum zu präsentieren und am Ende des Tages natürlich auch für ihr Bundesland Bayern zu stehen. „Es ist eine non-profit Plattform, die jungen Künstlern eine Chance gibt gehört zu werden“, loben sie den ideellen und eben nicht kommerziellen Charakter des seit fast drei Jahrzehnten laufenden Projekts. „Es ist echt angenehm, an einem Bandcontest mit Juryentscheid bis zum Landesfinale teilzunehmen. Viele andere Contests mit etlichen Vorentscheiden und Votings gewinnt leider meist die Band, die die meisten Fans mitbringt bzw. motiviert, unabhängig davon, ob sie auch von einer Jury auf Platz 1 gevotet worden wäre.“ Des Weiteren sei man bei dem „local hereos“-Bandcontest nicht verpflichtet, eine bestimmte Anzahl an Karten abzunehmen. Auch das sei ein großer Pluspunkt.

Wer hier überzeugen kann, das ist für dieses Quartett ebenfalls klar: Ein echter local hero? „Das ist eine Band, die es schafft, mit ihren eigenen Songs und Texten sowohl ein Live-Publikum als auch eine Fachjury in ihren Bann zu ziehen und zu begeistern. Eine Band, die den Spaß, den sie beim Musik machen hat, an die Zuschauer weitergeben kann und das gewisse Etwas hat.“

Die Vorbereitung fällt für die Aschaffenburger Kandidaten entsprechend aus. Diese jungen Musiker haben sich ausführlich Gedanken gemacht: „Wir werden uns zusammensetzen und besprechen, welche Songs wir spielen werden, wie wir das Set aufbauen und wie wir den Zuschauern 30 Minuten mitreißende Show bieten können“, schildern sie ihre dezidierte Vorgehensweise, die nach einer ersten Besprechung und einigen Proben noch lange nicht abgeschlossen ist. Song für Song werde einzeln durchgegangen und noch einmal auf Herz und Nieren geprüft, bevor am Ende das gesamte Set in mehreren Durchläufen seinen letzten Schliff erfährt.

Spiel, Satz, Sieg? Nur mit der „perfekten Mischung“
Worauf Publikum und Jury achten? Auch das ist für sie ganz klar: „In erster Linie wird es den Zuschauern um die Stimmung und Interaktionen mit der Band gehen. Es will sich unterhalten fühlen. Der Jury geht es jedoch eher um die Qualität des Auftritts sowie das Gesamtpaket aus Sound, Songstruktur, Songwahl,Outfit, Stimmigkeit, etc.“ Ergo: Es gelte, die „perfekte Mischung aus Show und einer qualitativ angemessenen Performance“ zu finden, um am Ende des Tages beide „Parteien“ zu überzeugen. Das Potential hierzu, hat ihrer Meinung nach jede der teilnehmenden Bands. Schließlich hätten sie es allesamt bis ins Landesfinale geschafft. Was ihre Mitstreiter am 31. August zu bieten haben, davon lassen sich Christian und Co. jedoch sehr gerne überraschen.

Dass sie selbst den nötigen „Biss“ haben, um auch im Bundesfinale zu bestehen, davon sind die Vier aber überzeugt. Obwohl sie erst 1,5 Jahre bestehen würden und aufgrund des Studiums bei jeder Probe mit größeren Distanzen zu kämpfen hätten, sei es ihnen gelungen, in dieser Zeit einiges auf die Beine zu stellen. So sei, neben einigen größeren Auftritten, bereits das erste Album „Inauguration“ in Eigenregie aufgenommen worden. „Wir sind alle jung und motiviert und wollen noch mehr erreichen und einem noch größeren Publikum unsere Songs präsentieren können“, stellen sie ganz deutlich heraus. Und so hoffen sie natürlich, auch in fünf Jahren noch zahlreiche Auftritte spielen zu können, das ein oder andere weitere Album aufgenommen zu haben und weiterhin so viel Spaß an der ganzen Sache zu haben wie im Moment.

THE GOVERNORS
Genre: Indie Rock/ Pop, Alternative
aus: Aschaffenburg (Landkreis: Aschaffenburg)

LOCAL HEROES BANDPROFIL:
http://local-heroes.de/bandinfo/thegovernors

HOMEPAGE:
www.the-governors.com
www.facebook.com/bandgovernors

Local Heroes 2013 – Bandvorstellung: Shaky Foundation – „Kopfkarusell- und Gefühlskino-Chaos“


„Shaky Foundation“ sind in Hammelburg schon lange keine Unbekannten mehr. Seit ihrem Unplugged-Debüt 2012 sind sie nicht mehr wegzudenken. (Foto: Pressematerial)

Nicht einmal mehr eine Woche bis zum großen Tag. Der Puls innerhalb der Musikini-Crew steigt spürbar. Ob das bei diesen Kandidaten allerdings genauso ist? Nun, sicher ist sich die Redaktion hier nicht. Fest steht: Sebastian Höhn (18), Bass+Synthie+Glockenspiel; Jannis Scheurich (18), Drums+Vocals und Maximilian Seeger(18), E+A Gitarre+Vocals sind durch und durch professionell. Ihr Tun ist akribisch durchdacht, ihre Vorbereitung entsprechend. Dennoch hat es das Publikum in ihrem Fall mit echten Träumern zu tun.

Erst seit 2012 ist „Shaky Foundation“ aus Würzburg auf der musikalischen Landkarte präsent. Als ihren bisher größten Erfolg bezeichnet das Trio eine Mini-Berlin Tour, die sie in diesem Jahr absolvieren durften. „Shaky Foundation“, so sagen sie selbst, „bedeutet den Kopf in den Wolken zu haben, während der Boden unter den Füßen bebt und die Fußspitzen den Halt verlieren, der Verstand davon nichts mitbekommt und das Bauchgefühl fragt: ‚Wo gehöre ich eigentlich hin?‘“ Harte Kost? Mitnichten!

Träumen, tanzen, ausflippen, suchen, finden

Einmal auf der Bühne, beweisen Sebastian, Jannis und Maximilian, dass ihre Mixtur aus „ganz normalem Kopfkarusell- und Gefühlskino-Chaos“ durchaus Laune macht. Das, was dabei herauskommt, beschreiben diese junge Herren nämlich als abwechselnd nachdenkliches und überschwängliches Indie-Pop-Kostüm, das sich auf ihrer Debut-EP dann so anhört: Es wird „viel geträumt, getanzt und ganz besonders beides gleichzeitig, ausgeflippt, Geheimes geheim gehalten und versteckt, gesucht ohne zu wissen was man finden wird, ziellos aufgebrochen und vor dem Ankommen gefürchtet.“

Geht so etwas überhaupt mit einem Wettbewerb wie Local Heroes zusammen? Offenbar schon! „Wir hoffen, dass Local Heroes uns wieder von dem Konzept Bandcontest überzeugt, dem wir eigentlich schon abgeschworen hatten“, gesteht das Trio ehrlich ein. Auch über den Begriff „local hero“ an sich, wollen diese Drei nicht wirklich nachdenken. Am besten hat das ihrer Meinung nach ohnehin einer aus den Reihen der Musikini formuliert: „Scheiß auf die Helden, weil sowieso niemand so ist wie das alle erzählen“, zitieren sie Spaceman Spiff alias Hannes Wittmann, der sich seine ersten musikalischen Ambitionen übrigens ebenfalls in den Probenräumen der Musikini auslebte.

„Gezielte“ Vorbereitung: Sushi und Raumschiff Enterprise

Immerhin: „Es fühlt sich schon mal gut an, dass keiner versucht, aus der Sache einen großen Profit herauszuschlagen wie bei anderen Veranstaltungen“, wagen „Shaky Foundation“ eine erste Einschätzung. Ansonsten könne man aber noch nicht viel über Local Heroes sagen und freue sich darauf, beim Landesfinale positiv überrascht zu werden. Und wie sieht in einem solchen Fall die Vorbereitung aus? Ambitioniert, vor allen Dingen „lecker“ und vielleicht auch ein klein wenig überraschend, wie das Trio der Musikini-Redaktion verrät. „Wenn alles glatt läuft, werden wir im Vorfeld des Landesfinales mit den ersten Aufnahmen für unser Debütalbum beginnen. Und am Tag vor der Show werden wir bestimmt mit einer großen Portion Sushi, einer Folge Raumschiff Enterprise und einem unserer Lieblingsalben entspannen oder vielleicht auch etwas ganz anderes machen.“

Danach gefragt, was sie glauben, wie man so einen Wettbewerb gewinnen kann und worauf Publikum und Jury achten, werden die drei Herren aber weitaus konkreter. Denn: ihrer Ansicht nach bringe es überhaupt nichts sich zu verstellen. „Man sollte einfach das zeigen, was man ist und was man kann und hoffen, dass andere auch etwas damit anfangen können“, so ihr einfaches Erfolgsrezept. Zwischen Jury- und Publikumsbewertung machen die Herren ohnehin keinen Unterschied. Wenn jemand nach diesem Konzert mit einer CD von ihnen nach Hause ginge, dann wäre es so oder so für sie ein guter Abend. Entsprechend gelassen sehen sie auch ihrer Konkurrenz während des Landesfinales entgegen. Nur sporadisch hätten sie sich die vier anderen Bands angehört. „Es wäre auch irgendwie unfair, sie nur nach ihrem Internetauftritt zu beurteilen“, sind sie überzeugt. Denn zu einem Musiker gehöre immer mehr als ein paar Demotracks und Bandfotos. „Wir machen uns lieber live und vor Ort ein Bild.“

Wir haben uns die Finger wund gespielt

„Shaky Foundation“, das wird schnell deutlich, gehen es mit viel Gelassenheit und Ruhe an. Sie lassen „Local Heroes“ einfach auf sich zukommen. Dennoch ist die Aussicht, am 9. November tatsächlich in Salzwedel im Bundesfinale zu stehen, auch für sie verlockend. „Wir haben uns dieses Jahr bei über 20 Konzerten in ganz Deutschland die Finger wund gespielt und nebenbei unser Abi geschrieben. Jetzt wollen wir uns an unser Album machen und sind bereit für etwas Neues, zum Beispiel Local Heroes.“ Und was folgt nach dem Bundesfinale? So… etwa in fünf Jahren? Dann sitzen „Shaky Foundation“ zu dritt in einem kleinen, heruntergekommenen Haus und basteln hoffentlich am dritten Album. Im Idealfall geht dass dann übrigens„mit geradeso genug Geld, dass wir neben der Musik keine anderen Jobs mehr schultern müssen.“ Die Musikini ist gespannt!

SHAKY FOUNDATION
Genre: Indie-Pop
aus: Karlstadt, Himmelstadt (Landkreis: Main-Spessart)

LOCAL HEROES BANDPROFIL:
http://local-heroes.de/bandinfo/shakyfoundation

HOMEPAGE:
www.shaky-foundation.de
‪http://shakyfoundation.bandcamp.com‬

VIDEO:
www.youtube.com/watch?v=kyby_0nnsrI
www.youtube.com/watch?v=morrDyIdTMc

Local Heroes 2013 – Bandvorstellung: „Rustinal“ – „Es muss wieder krachen wie bei Ozzy!“


„Rustinal“ aus München wollen Vorbilder für alle sein, die sich nicht trauen in unserer Gesellschaft aufzufallen und sich durchzubeißen. Was das für die kommenden Jahre heißt, ist klar: „It’s going to be fuckin‘ huge! (Foto: Pressematerial)

Exakt eine Woche noch, dann startet das zweite „local heroes“-Landesfinale der Musikinitiative Hammelburg e.V. Zeit für eine ordentliche Prise Humor, jede Menge Glamour und ein paar Herrschaften, die offenbar nur eine Mission haben: „ Rock‘n'Roll über die bayrischen Landesgrenzen hinaus in die Welt zu tragen!“


Mit „Rustinal“ hat die „local heroes“-Fachjury echten Heavy-Rock aus München ins Boot geholt. Seit Mai 2011 sind diese fünf jungen Herren gemeinsam unterwegs. Ihre Botschaft wird schon auf den ersten Blick klar. Hier geht es nicht um Stromlinienförmigkeit, hier spielen Trends so gar keine Rolle. Hier wird gespielt, gespielt und nochmal gespielt und schon im ersten Jahr ganze drei Videos produziert. Bereits 2012 erscheint ihre erste EP „Kickstart“. Nomen est omen? Auf jeden Fall! Denn die harte Arbeit hat sich ausgezahlt: Schnell haben sich Andy Ace (24) – Vocals, Jules McLovin (23) – Guitar & Backin‘ Vocals, Tom Twist (23) – Guitar & Backin‘ Vocals, Chizzo C (20) – Rockin‘ Bass & Shouts und Bobby Blue (24) – Drums & Backin‘ Vocals eine ordentliche Fanbase erspielt, die sich bis weit über die bayerische Landeshauptstadt hinaus erstreckt. Mittlerweile sind „Rustinal“ Teil des Spitzenförderprojekts „By-on Band-Pool“. Das Debüt-Album ist für kommenden Herbst geplant.



Eine Band mit eigenem Festival



Bevor es jedoch soweit ist, stehen für das Quintett nicht nur jede Menge Gigs und Festivals auf dem Programm, sondern vor allem ein ganz entscheidender Termin: das „local heroes“-Landesfinale in Hammelburg. Und hierfür „empfehlen“ sie sich ordentlich! Denn gefragt, nach ihrem bisher größten Erfolg, dröhnt der Musikini-Redaktion gleich ein stattliches Paket entgegen: Da wären zum einen ein Roadtrip über Belgien und Holland, ausverkaufte Locations, wie sie jeder Musiker am liebsten ständig bespielen würde, die bereits erwähnte erste EP und jetzt kommt’s! Ihr EIGENES Festival „RUSTIVAL“ (Rustival Vol. II -> Dez 2013).



„local heroes“ bedeutet für sie vor allem eines, ihre „Chance, Rock‘n'Roll über die bayrischen Landesgrenzen hinaus in die Welt zu tragen“. Prädestiniert für den Job eines „local hero“ ist ihrer Meinung nach vor allem „jemand, der es krachen lässt und die Leute in seinem Umfeld von sich und seinen Ideen überzeugt“. Umgekehrt gelungen ist das bereits dem Wettbewerb. Andy Ace und seine Truppe schätzen vor allem, dass es hier, im Gegensatz zu anderen Wettbewerben dieser Art, nicht kommerziell zu geht. Kleine Bands bis aufs Letzte auspressen? Bei „local heroes“ ein echtes No-Go! 



Fitnessstudio für die „loal heroes“-Jurorinnen



Entsprechend fällt auch die Vorbereitung für den Termin in Unterfranken aus. Bis zum 31. August gilt es, ein „knallhartes Live Set“ zu proben, ganz im Stil eines echten Rock‘n'Rollers, dem Whisky zu frönen und, so verraten sie nicht ohne eine ordentliche Portion Augenzwinkern, „für die Jurorinnen noch ein paar Überstunden im Fitnessstudio schieben“.



Dass das allein jedoch nicht reicht, ist ihnen durchaus bewusst. Auf den Gig selbst kommt es an. „Man hat schon viel in der Tasche, wenn man das Publikum für sich gewinnen kann. Das ist das was wir wollen – schließlich ist alleine nach einem coolen Gig Party machen auch öde.“ Die Jury in Hammelburg wird allerdings auf ganz andere Dinge achten.Was strahlt die Band aus? Wie professionell arbeitet die Band? Und natürlich: Wie sehr kann sie das Publikum überzeugen? Wichtig sind für sie am Ende des Tages jedoch beide Beurteilungen. Schließlich können die Sichtweisen, je nach Standpunkt, außerordentlich voneinander abweichen. „So ist zum Beispiel eine tolle Live-Show für das Publikum interessant, wobei die Jury eventuell mehr auf das Corporate Identity schaut.“



„Wir möchten den Leuten wieder einen Grund geben auf Konzerte zu kommen“



Und wie steht es mit der musikalischen Konkurrenz? Für unsere bisher vorgestellten Teilnehmer spielte das kaum eine Rolle. Auch für „Rustinal“ ist das die wohl irrelevanteste Frage innerhalb des Wettbewerbs. Die Antwort ist entsprechend: „Shaky Foundation haben einen gefährlichen Hund, den sie auf uns hetzen werden. Deshalb sind wir bereits sehr eingeschüchtert“, so die Einschätzung im fernen München. Und noch „schlimmer“: „Raw Idol. Die haben eine echte Frau in der Band und könnten uns damit Fans abwimmeln!“ Warum gerade sie das Landesfinale gewinnen sollten, um für Bayern im Bundesfinale anzutreten, liegt für „Rustinal“ allerdings auf der Hand: „Weil schon München stolz ist, fünf Burschn mit solch dicken Eiern hervorgebracht zu haben und dies die ganze Welt wissen soll!“


Das klingt schwer nach „Zukunftsmusik“. Und in der Tat: „Wir haben vor, den üblichen Maßstab bezüglich Bands und Musik weit hinter uns zu lassen. Es muss wieder krachen wie einst bei Ozzy & Co.“, so ihr fester Vorsatz. „Wir möchten den Leuten wieder einen Grund geben auf Konzerte zu kommen und so richtig die Sau raus zu lassen.“

RUSTINAL
Genre: Sleaze/Glam-Rock
aus: München (Landkreis: München)

LOCAL HEROES BANDPROFIL:
http://local-heroes.de/bandinfo/rustinal

HOMEPAGE:
www.rustinal.com
www.facebook.com/Rustinal

VIDEO:
www.youtube.com/watch?v=a0aYjpHzQzk

Local Heroes Bayern 2013: Routine? Keine Spur!

Sechs Bands von Bad Kissingen bis München stehen in den Startlöchern


Spiel, Satz, Sieg: Hyrax kamen sowohl in Hammelburg als auch in Salzwedel hervorragend an. Für den Extra-Kick sorgte ihre ganz besondere Prise Humor. (Foto: Sebastian Vogler)

Schon in der kommenden Woche ist es soweit: Zum zweiten Mal ist die Musikinitiative Hammelburg e.V. Landesveranstalter für Deutschlands größten und ältesten Nachwuchswettbewerb „Local Heroes“. Am 31. August treten erneut sechs Bands aus dem gesamten Freistaat an, um sich einen musikalischen Wettkampf der besonderen Art zu liefern. Es steht einiges auf dem Spiel: Den jungen Künstlern winkt nicht nur die Teilnahme im Bundesfinale Anfang November, sondern auch jede Menge Unterstützung über den eigentlichen Wettbewerb hinaus.

Wer derzeit nach neuen Hoffnungsträgern gefragt wird, der mag zunächst an Politik denken. Vor den Toren Hammelburgs ist das momentan etwas anders. Während im Rest des Landes Wahlkampf herrscht, laufen bei der Musikinitiative Hammelburg e.V. zwar ebenfalls die Drähte heiß. Den ehrenamtlichen Helfern geht es allerdings nicht um einen politischen Schlagabtausch. Genauso spannend ist ihr Anliegen jedoch allemal. Ihre „Kandidaten“ für 2013 heißen „ Raw Idol“, „Drown in Grace“, „Shaky Foundation“, „Rustinal“, „The Governors“ und „Ace At The Second Service“ und kommen aus Bad Kissingen, Coburg, Würzburg, München, Aschaffenburg sowie Straubing-Bogen. Überzeugen wollen diese sechs jungen Bands nicht mit leeren Phrasen – das haben sie der Politik bereits voraus. Sie lassen Rock, Alternametal, Indie-Pop, Glam-Rock und auch schon mal Pop sprechen, um das Hammelburger Publikum in ihren Bann zu ziehen.

Local Heroes Bayern: Eine nachhaltige Angelegenheit

Übrigens, musikalischer „Wahlkampf“ herrscht im Unterfränkischen nicht erst seit der Vorstellung der Top 6 im vergangenen Juni. Für den Startschuss müssen die Uhren weit zurückgedreht werden. Mit „Fetten Sounds und großen Gesten“ ging die Premiere von „Local Heroes Bayern“ im September vergangenen Jahres über die Bühne. „Hyrax“ aus Nürnberg hatten damals das große Los gezogen. Ihre Darbietung mit „positiver Neigung zur Selbstironie“ überzeugte Publikum und Jury gleichermaßen. „Besser hätte die erste Ausgabe von Local Heroes Bayern nicht laufen können“, erinnert sich das Organisationsteam dieser Tage zurück. Künstler, Helfer, Unterstützer und nicht zu vergessen die engagierte Jury, die gleich in zwei Blöcken ihre Fachmeinung kund tun durfte, hätten die Veranstaltung zu dem gemacht, was sie am Ende für alle Beteiligten war: Eine rundum gelungene Sache. Jetzt, so ihre Ankündigung, gelte es nachzulegen und das Ergebnis von 2012 wenn nicht sogar zu toppen.


Hyrax“ aus Nürnberg stellten sich für die Musikini als regelrechter Glückstreffer heraus. Im Bundesfinale wenige Wochen später schaffte es die Truppe in der Jurywertung gleich auf Platz vier. (Foto: Musikini)

An ihrem ambitionierten Ziel, Bayerns beste Band 2013 zu finden, arbeitet das Team hinter den Kulissen also schon fast ein ganzes Jahr. Bereits kurz nachdem der letzte Vorhang der Premierenveranstaltung gefallen war, ging es für die ehrenamtlichen Organisatoren in die Planung für 2013. „Wir haben im Zuge der ersten Ausgabe jede Menge spannende Künstler kennen lernen dürfen und natürlich auch jede Menge gelernt“, so das Fazit der Hammelburger Truppe. Routine? Keine Spur! Viel zu spannend seien die eingesandten Nominierungen gewesen. Viel zu umfangreich das Feedback, das sie im Laufe der darauffolgenden Monate erreicht habe. „Und natürlich gibt es immer etwas, woran man feilen kann, um das Event am Ende des Tages noch besser, noch runder zu gestalten.“

Die „Local Heroes Bayern“-Familie wächst: Neuer Sponsor, neues Jurymitglied

Verbesserungen finden sich oftmals im Detail. Einige grundlegende Entscheidungen haben sich bereits bewährt: Via Nominierung aus sämtlichen bayerischen Landkreisen, einer Vorauswahl durch die Musikini und schließlich über ein Jury-Voting haben sich auch diese Sechs für das Landesfinale qualifiziert. Im erprobten 60:40-Verfahren fighten sie um den Titel „Local Heroes Bayern“ und letzten Endes um den Einzug ins „Local Heroes“-Bundesfinale am 9. November in Salzwedel. 40 Prozent Stimmgewicht für das Publikum, 60 Prozent Stimmgewicht für die eigens eingesetzte Jury an diesem Abend: Bereits während der vergangenen Heimspiele im Wasserhaus kam dieses Verfahren zum Einsatz und auch während des Bundesfinales hat sich diese Wertung über viele Jahre hinweg als besonders gerecht erwiesen. In Hammelburg greifen die Organisatoren zudem auf eine erfahrene Jury zurück: Mit dabei sind erneut Steffi Groß von der MainPop Geschäftsstelle, Joachim Schulz von inConerts/tunefish entertainment Würzburg, der Bamberger HipHop-Producer und DJ Alexander Döbereiner alias Scratch Dee (Pyromusic) sowie Christof Hirt Vorsitzender der VPBy. Neu in der Runde ist Lukas Erhard von „… und ab geht die Lutzi!“.


Schon vor dem Landesfinale hatte sich die Jury 2012 mit den Kandidaten auseinandergesetzt. Auch in diesem Jahr waren die Fachleute von Anfang an mit Feuereifer bei der Sache. (Foto: Musikini)

Gespielt wird am 31. August allerdings nicht nur um den Titel „Local Heroes Bayern 2013“ und um den Einzug ins Bundesfinale. Dank der Unterstützung durch die Raiffeisenbank Hammelburg kommt für den Erstplatzierten ein zweckgebundenes Preisgeld von ganzen 750,00 Euro hinzu. Platz zwei auf dem Siegertreppchen geht ebenfalls nicht leer aus. Als neuer Partner ist SET-SCHOOL mit im Boot, der sich auch auf Bundesebene engagieren wird. Von dem in Inning am Holz sitzenden Unternehmen gibt es einen der so genannten „myKurse“ im Wert von knapp 600 Euro. Auch die Drittplatzierten können sich freuen. Ihnen winkt erneut die Gelegenheit, sich im Wasserhaus zu präsentieren. Gemeinsam mit zwei weiteren Bands gestalten sie ein Konzert, das hoffentlich ebenso zahlreich das Publikum locken wird wie anlässlich des Landesfinales.


Spannung von der ersten bis zur letzten Minute: Während des gesamten Abends kann das Publikum seine Stimme abgeben. (Foto: Sebastian Vogler)

„Local Heroes 2012“ profitieren nachhaltig

Kurz vor Ende des musikalischen „Wahlkampfes“ blickt die Musikini natürlich auch schon etwas weiter in die Zukunft. Denn: Für den Jahrgang 2013 hofft das Organisationsteam Ähnliches erreichen zu können, wie für ihre Vorgänger. „Wie wir im vergangenen Jahr hautnah erfahren durften, ist der Wettbewerb zu einer wirklich nachhaltigen Angelegenheit geworden“, so Daniel Wolf, erster Vorsitzender der Musikini. „Die Kandidaten halten untereinander Kontakt, supporten sich gegenseitig und sogar Folge-Konzerte wurden organisiert.“ Neben den Banden, die die jungen Leute seither selbst pflegen, hätten sie natürlich auch ihr Netzwerk zu Branchenfachleuten aufbauen können, die die Musikini im Rahmen des Wettbewerbs als Fachjury unterstützt hätten. „Dabei herausgekommen sind dann so wunderbare Dinge wie Konzerte etwa in der Posthalle in Würzburg vor namhaften Acts der internationalen Musikszene.“

Den „Wahltag“ eröffnet die Musikini am 31. August ab 19.00 Uhr. Ab 20.00 Uhr legen dann die Teilnehmer los. In jeweils 30 Minuten Spielzeit müssen sie Publikum und Jury überzeugen. Während des gesamten Abends sind die „Wahlurnen“ geöffnet. Um die Zeit bis zum Ergebnis zu überbrücken, hat die Musikini DJ Chainsaw geladen. Mit ihm kann auch danach gefeiert werden. Bis weit in den Morgen hinein.

Hier die Landesfinal-Kandidaten 2013 noch einmal im Überblick:
Raw Idol (Rock/Alternative aus Bad Kissingen)
Drown in Grace (Alternametal aus Coburg)
Shaky Foundation (Indie-Pop aus Würzburg)
Rustinal (Sleaze/Glam-Rock aus München)
The Governors (Indie Rock/Pop, Alternative aus Aschaffenburg)
Ace At The Second Service (Pop/Rock aus Straubing-Bogen)

Und hier gehts zum Facebook-Event:
www.facebook.com/events/194304590719151

Local Heroes 2013 – Bandvorstellung: „Raw Idol“ – In Bayern ist nicht alles Blasmusik!


„Raw Idol“ nimmt das Publikum mit auf einen Trip durch seine Welt der Musik. (Foto: Pressematerial)

Halbzeit im Local Heroes Bandcontdown! Nach „Ace At The Second Service“ und „Drown In Grace“ gehört die Nummer drei unserer Runde natürlich den Jungs und (!) dem Mädel von „fast nebenan“. Eifrigen Besuchern der lokalen Musikszene sind „Raw Idol“ längst ein Begriff. Doch aufgepasst! Weiterlesen lohnt sich auch für ausgesprochene Kenner dieses sympathischen Quintetts.

Bereits seit April 2008 mischen Julia „June“ Witas 19 (Vocals), Tobias „Dobi“ Wetterich 23 (Guitar/ Vocals), Patrick Müller 23 (Guitar), Johannes „Jo“ Antretter 27 (Drums) und Olli „Krausemann“ Krause 25 (Bass) die Bad Kissinger Gegend ordentlich auf. Und dabei bestechen sie nicht nur durch ihre zarte Frontfrau mit der überraschend kräftigen Röhre. Nein, diese Herrschaften „sind (von Natur aus) einfach anders!“ Jeder, so erklären sie selbst, bringe seine ganz eigene Nuance „Verrücktheit, Ironie, Sarkasmus, Realismus, Kreativität, Lyrik und Emotionen mit“ ins Boot. Am Ende klingt das dann nach gutem alten „straighten Rock nach Vorne“. Ganz so wie es auch schon Größen wie „Rage against the Maschine“, „Flyleaf“, „ Motörhead“ oder „Paramore“ zu tun pflegten. Doch auch Freunde von melodisch melancholischen Styles á la „Evanesence“ kommen hier nicht zu kurz. Ihren bisher größten Erfolg als Band feierte das Gespann übrigens auf der Internationalen Sportmesse ISPO 2010 oder waren es vielleicht doch ihre Auftritte bei „..und ab geht die Lutzi“– 2010 und 2011 sowie dem „U&D“ in Bad Kissingen 2011? Bei so vielen schönen Erinnerungen, wer kann sich da schon entscheiden.


„Wir freuen uns wie ein Schneekönig!“

Dass es in der zweiten „Local Heroes“-Runde der Musikinitiative Hammelburg e.V. endlich eine Truppe aus dem nächsten Umfeld geschafft hat, freut natürlich auch die Organisatoren des Landesfinales. Und offenbar auch „Raw Idol“ selbst: Locals Heroes sei für sie zum einen die Chance, einen „ehrenwerten, begehrten Titel“ zu gewinnen, der in der Form einmalig ist in Bayern und Deutschland. „Zum Anderen freuen wir uns jetzt schon wie ein Schneekönig, dass wir es soweit geschafft haben und im Landesfinale von Bayern stehen“, so die Band zur Musikini-Redaktion. Ausführlich haben sich die jungen Leute Gedanken über den Wettbewerb an sich und dessen tiefer gehende Bedeutung gemacht: „Für uns ist ein local hero ein Repräsentant für gute, ehrliche, handgemachte Musik.“ Darunter verstehen die Fünf eine Band oder einen Künstler, die sich monatelang, wenn nicht sogar jahrelang hingesetzt hätte, viel am Sound und der eigenen Musik geschraubt und gefeilt hätte, um dann am Ende ein Publikum zu unterhalten und es mitzureißen – eben „auf eine Tour durch seine eigene musikalische Welt mitzunehmen“. Einen local lero, das sind sie sich völlig einig, kennzeichnet aber vor allem eines : „Die Liebe zur Musik, egal in welchem Genre!“

Auswahl nur durch Fachleute: „BÄM – genial!“

Dass das auch bei Deutschlands ältestem und größten Nachwuchswettbewerb seit den Anfangstagen absolut im Vordergrund steht, das haben „Raw Idol“ sofort erkannt: „Endlich mal ein anderer Bandcontest, dessen Konzept sich von allen anderen Contests abhebt! Keine Aufnahmegebühr, sondern man kann nur von Veranstaltern nominiert werden! BÄM – genial!“, bringt es Olli Krausemann auf den Punkt. „Allein der Fakt, dass man von Veranstaltern nominiert werden muss, um überhaupt in die Auswahl zu gelangen ist schon mal ein (richtiger) Anfang um einen Repräsentanten für Bayern zu finden. Wir sind überzeugt von dem Prinzip!“

Eine spezielle Vorbereitung für das Landesfinale gibt es für „Raw Idol“ dennoch nicht. „Egal ob kleiner Club-Gig, große Festivalstage oder Contest – wir werden uns treu bleiben und einfach in die Saiten ‚reinlangen‘“, signalisiert die Truppe von Anfang an, sich auf keinen Fall zu verbiegen.

Wie komme ich an? Passt der Sound? Packen alle ihre Einsätze?

Doch wie kann man so einen Wettbewerb gewinnen? Worauf achten wohl Publikum und Jury? „Ich glaube, das Schlimmste, was man machen kann, ist sich zu viele Gedanken über diese Frage zu machen“, meint Olli. „Wie komme ich an? Passt der Sound? Packen alle ihre Einsätze? Was ist, wenn mein Basssound heute scheiße ist? Was, wenn des Solo von Dobi mich nicht mitreißt?!“ Er selbst habe schon viele Konzerte in seinem Leben gespielt, auch der ein oder andere Contest war schon dabei. Eines habe er gelernt: Das Wichtigste sei es, sich selber treu zu sein. Man habe schließlich jahrelang im Proberaum gespielt, man könne seine Songs, und man sollte den Moment auf der Bühne leben und genießen. Er selbst habe sich einmal während eines Contests ständig diese Frage gestellt, mit dem Resultat das er nicht 100 Prozent bei seiner Musik war. Dann werde es schwer, sein Publikum mitzureißen. Und das beeinträchtige den Musiker mehr als man es sich vorstellen könne. „Das Wichtigste ist: sein Ding durchzuziehen und den Moment auf der Bühne auszukosten“, so sein Ratschlag, der sicher nicht nur seinen Bandmitgliedern gilt. Denn als Konkurrenten sehen sie ihre Mitstreiter während dieses Abends bei weitem nicht. Alle hätten es schließlich verdient im Landesfinale zu stehen und würden entsprechend ihr Bestes abliefern.

Apropos Leistung: Welche Beurteilung ist wichtiger für „Raw Idol“, die der Jury oder die des Publikums? Beides gleichwertig. Das Publikum gebe dem Musiker in dem Moment, in dem man spielt, das Feedback, das er brauche. Die Jury habe einen anderen Fokus auf die Songs. Und genau das sei wichtig. Wie ist das Zusammenspiel der Band? Ist alles zueinander Stimmig? Rhythmikschwankungen? Abwechslungsreichtum? Ausstrahlung der Mitglieder? „Solch ein konstruktives Feedback kann dir eben nur eine Jury liefern, die deine Musik aus anderen Blickrichtungen sieht und bewertet“, meinen „Raw Idol“.

Bayerische Flagge hoch im Bundesfinale

Genau aus diesem Grund sei an dieser Stelle auch „Raw Idol“ ein bisschen „Werbung in eigener Sache“ erlaubt. Danach gefragt, warum gerade sie das Landesfinale gewinnen sollten, um für Bayern im Bundesfinale anzutreten, kam prompt Folgendes: „Raw Idol nimmt das Publikum mit auf einen Trip durch seine Welt der Musik. Mit Hingabe, Leidenschaft, Liebe zum Detail und purer Emotion auf der Bühne – das ist Raw Idol.“ Genau das mache diese Band eben auf ihre ganz eigene Art und Weise so einzigartig in Bayern und auch in Deutschland. Sehr gerne würden sie die bayerische Flagge hochhalten im Bundesfinale und dem Rest der Bundesrepublik zeigen, „dass Bayern eben auch Rocken kann – ist ja nicht alles Blasmusik hier!“

Bis es soweit ist, ist jedoch noch jede Menge Zeit – auch um Zukunftsträumen nachzuhängen.Bis Ende dieses Jahres wollen die Fünf endlich ihr Album fertigstellen und sofort mit der Arbeit an einem Neuen beginnen. „Unser Ziel ist nach wie vor, die Liebe zur Musik auf der Platte und auf der Bühne zu zeigen. Unseren Kosmos aus Tönen, Rhythmik und Lyrics zu erweitern und das Publikum auf weitere Reisen mitzunehmen. Egal ob am 31. August 2013 oder im Dezember 2018. Diese Harmonie ist Raw Idol.“

RAW IDOL
Genre: Rock/Alternative
aus: Bad Kissingen (Landkreis: Bad Kissingen)

LOCAL HEROES BANDPROFIL:
http://local-heroes.de/bandinfo/rawidol

HOMEPAGE:
www.rawidol.com
www.facebook.com/RawIdol

VIDEO:
www.youtube.com/watch?v=6lPcrMAy4VQ