Archiv für April 2015

Tanzbar, virtuos, elektronisch!

Am kommenden Donnerstag steigt der „Tanz in den Mai“ der Musikinitiative Hammelburg e.V.


Bislang kennen die Musikfreunde der Region Robin Sukroso nur als Solo-Act. Die Verstärkung durch Sebastian Arnold verspricht neue, spannende Eindrücke. (Foto: Paul Alpha)

Die ehrenamtlichen Organisatoren der Musikini setzen bei ihrer diesjährigen Traditionsveranstaltung neue Akzente. Mit einem „Special Electro Live Act aus Berlin“ sowie einem hiesigen DJ bauen sie diesmal auf ein völlig anderes Genre. Die Abkehr vom Gewohnten erfolgt bewusst. Erfolgsveranstaltungen wie das im Wasserhaus veranstaltete „Elotail“ haben bereits gezeigt, dass sich das Team aktuellen Strömungen nicht verschließt.

„Wenn er an den Start geht, brennt die Hütte! Eingefleischten Partygängern ist Robin Sukrosos Auftritt in der E-Box des ‚… und ab geht die Lutzi!‘-Festivals 2013 sicher noch in allerbester Erinnerung“, kündigt das Musikini-Team ihren besonderen Live-Act am kommenden Donnerstagabend an. Schon damals überzeugte der „AcPad“-Gitarren-Erfinder die Hammelburger Musikfreunde. Der Entschluss war schnell gefasst: Die Party in der Rottershausener E-Box muss im Wasserhaus seine Fortsetzung finden.

Tanzbare Elektro-Beats und sphärische Gesangseinlagen

In Hammelburg wird seine ohnehin mitreißende Darbietung jedoch um eine weitere Komponente ergänzt. Denn der Virtuose an der Akustikgitarre bringt bei seinem neuerlichen Auftritt im Fränkischen nun den Schlagzeuger Sebastian Arnold ins Spiel. „Das ist eine Kombination, die es in sich hat“, freuen sich die Organisatoren über die willkommene Abwechslung. Denn nicht nur Robin Sukroso hat seinem Instrument eine elektronische Komponente verpasst. Auch sein musikalischer Kumpan hat seine Drumsticks geradewegs ins 21. Jahrhundert katapultiert. Das spannende Ergebnis: Die beiden Tüftler steuern Laptops, Synthesizer, selbst gebaute Klangerzeuger und sind mit ihren Systemen eigenständige und vor allem außergewöhnliche One-Man-Acts, die potenziert das Duo „Arnold+Sukroso“ ergeben.

Der dabei entstandene Mix trifft hoffentlich ebenfalls den Nerv des Hammelburger Publikums. Tanzbare Elektro-Beats treffen hier auf virtuoses Gitarrenspiel und sphärischen Gesangseinlagen. Dazu gibt es eine Live-Performance, in der auch wirklich jeder Ton mit den Fingern gespielt wird. „Anhören, bevor die Maschinen die Romantik übernehmen“, empfiehlt hierzu übrigens auch der „Soundpark“ des ORF.

„A DJ is more than a Jukebox!“

Der dritte im Bunde macht die Sache an diesem Abend dann gänzlich rund. „dj funkvision“ aus Bad Kissingen ist seit nunmehr zehn Jahren ganz im House, Classic, Minimal, Deep- und Techhouse zuhause und ergänzt seine beiden Berliner Kollegen mit seinen ganz eigenen Spielarten am DJ-Pult. Denn auch im Wasserhaus gilt der Leitspruch: „A DJ is more than a Jukebox!“ Wie gut das gerade bei den jungen Leuten ankommt, zeigte sich nicht zuletzt im Rahmen der beiden vergangenen „Elotail“-Veranstaltungen, die von rund 35 Mitgliedern des FC Hammelburgs um den Veranstalter Alex Menschow initiiert wurden. Ihre Lust, etwas Außergewöhnliches auf die Beine zu stellen, zog beide Male gleich mehrere Hundert Menschen in den Garten und anschließend ins Innere des Wasserhauses. Und auch diesen Sommer soll das Spektakel für drinnen und draußen den perfekten Sommermix aus DJs, Cocktails und kühlem Nass liefern.


Gute Laune satt: DJ Funkvision legt passend zum Live-Act elektronische Musik auf. (Foto: privat)

„In diesem Jahr wird es also tanzbar, virtuos und elektronisch“, fasst das Musikini-Team seinen Plan für den diesjährigen „Tanz in den Mai“ zusammen. Los geht’s ab 21.00 Uhr.

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www.facebook.com/events/1521228078162580

Text: Nicole Oppelt

Der Samstag gehört der Party!

Im Wasserhaus zündeten am Wochenende gleich vier Bands eine echte musikalische Bombe


Newcastle, Wakefield, Harlow, London, Essen, Hammelburg: Spannender hätten die vergangenen Tage für „Forever Ends Today“ nicht ablaufen können. (Foto: Musikini)

Hochmotiviert, ausgesprochen kreativ und ohne Scheu, die Rampensau in sich völlig nach außen zu kehren: So können die jungen Musiker, die jüngst die Musikinitiative Hammelburg e.V. beehrten, wohl am besten beschrieben werden. Der Verein hatte am vergangenen Samstag zu einer zweiten Auflage seines „Yolocore“-Konzepts geladen. „Ashes of Sorrow“, „Incipit“, „No Need To Stay“ und „Forever Ends Today“ lieferten ab – lautstark und absolut mitreißend.

Es gibt mindestens eine Regel, die für junge Menschen auf der ganzen Welt Gültigkeit besitzt: Samstagabende auf der Couch, das ist nur etwas für „alte Leute“. Der Rest sollte die Gelegenheit beim Schopfe ergreifen und feiern bis der Morgen graut. „Forever Ends Today“ aus Dortmund riefen dem Wasserhaus-Publikum genau jenes „eherne Gesetz der Jugend“ am späten Samstagabend noch einmal vehement ins Gedächtnis. Gerade war das Quartett von einer kleinen UK-Clubtour mit „Under The Influence“ zurückgekehrt, die die Band einmal komplett vom Norden der Insel bis in den Süden geführt hat. In Hammelburg galt es nun, einen würdigen Abschluss ihrer Reise zu zelebrieren. Und der gelang: Als Headliner setzten Jan, Yannick, James und Niklas mit Postcore und Dubstep einen eindrucksvollen visuellen, wie musikalischen Schlusspunkt eines durchwegs ausgelassenen Abends.

Old School Metal der 1990er und moderne Elemente

Vorgelegt wurde dem Quartett allerdings ordentlich. Den Auftakt machten diesmal „Ashes of Sorrow“, die in dieser Konstellation erstmals im Wasserhaus zu Gast waren, privat aber bereits regelmäßige Gäste im Wasserhaus sind. Max, Benni, Marcel, Mathias und Basti hatten für das Hammelburger Publikum eine ordentliche Portion Trashcore im Gepäck. „Es ist eine Mischung aus Old School Metal der 1990er und moderner Elemente“, erklären die Gewinner der „First Act Night 2014“ ihren Sound, in dem Kenner durchaus Anklänge an die legendäre US-amerikanische Metal-Band „Pantera“ entdecken könnten.


Die noch junge Formation „Ashes of Sorrow“ hat ihren Spielradius binnen kurzer Zeit enorm erweitert. Mittlerweile kann die Band sogar schon einen Gig in Österreich verbuchen. (Foto: Musikini)

Erst im vergangenen Oktober erschien das Debütalbum „We Shall Destroy Everything“ der 2012 gegründeten Formation, dessen Release im Schweinfurter Stattbahnhof bereits von „Incipit“ unterstützt wurde. Ein ganzes Jahr hatten sie sich bis dahin Zeit genommen, um Songs zu schreiben, diese live zu testen und anschließend zunächst per Home-Recording und anschließend professionell für ihre Fans zu konservieren. „Yolocore reloaded“ wurde jetzt selbstverständlich genutzt, um die Anstrengungen des vergangenen Jahres noch einmal standesgemäß zu präsentieren. „Hier im Umkreis gibt es so gut wie nichts im Bereich Metal oder Core“, stellen sie die einmalige Stellung der Musikini-Bühne heraus. Die nächsten Anlaufstellen fänden sich erst in Schweinfurt oder Würzburg.

Kein Tag ohne die eigene Musik

„Incipit“ empfinden da sicherlich ähnlich. In Hammelburg traten sie die Nachfolge ihrer musikalischen Freunde in der gesetzten Running Order an. Souverän bestiegen Frontmann Fabian und seine Jungs die bereits wohlbekannte Wasserhaus-Bühne. Die Schweinfurter sind seit rund drei Jahren zusammen unterwegs und überzeugten hier schon Ende September 2014 mit ihren Metalcore Ideen.


Auf der Bühne feierten „Incipit“ einen echten Abriss. In gut drei Monaten können ihre Fans die Songs der Jungs auch auf CD mit nach Hause nehmen. (Foto: Musikini)

Jetzt hatten die Fünf jede Menge neue Songs für das Publikum dabei, die sie übrigens auch gerade aufnehmen, wie Chris und Fabian am Rande des Konzerts verraten. Musikalisch-qualitativ hätten sie sich seit der letzten Visite in der Weinstadt ein ganzes Stück weiterentwickelt, fassen die beiden zusammen. Regelmäßig wurde sich in kleinen Gruppen getroffen, um am eigenen Repertoire zu feilen. „Die meisten Sachen entstehen bei uns aus dem Zufall heraus, beim Jammen“, beschreiben die beiden Bandmitglieder den kreativen Prozess, der durchaus mit einer gehörigen Portion Experimentierfreude einher gehen kann. Ein Tag ohne Engagement für die Musik, die in ihrer Heimatstadt in eine „recht gute Szene“ eingebettet sei, wäre nicht denkbar. Mittlerweile kommt nicht nur diese in den Genuss ihrer Stücke. „Incipit“ haben ihren Auftrittsradius sukzessive erweitert und ihre konnten Fußspuren sogar schon im fernen Hamburg hinterlassen.

Electro-Metalcore goes Konzeptalbum

Für neue musikalische Fußabdrücke sorgten auch „No Need To Stay“ aus Rudolstadt, die ebenfalls ihr Wasserhaus-Debüt feierten. Einrichtungen, wie die der Hammelburger Musikini seien in ihrer Heimat rar, so Sänger Asuka und Gitarrist Stefan. Eine ausgeprägte Metalcore Szene gebe es eigentlich nicht. Seit 2013 machen sie zu fünft gemeinsam Musik. Schon im vergangenen Jahr schafften sie es jedoch, als Support der erfolgreichen deutschen Metalcore/Trancecore Band „Eskimo Callboy“ in Leipzig auf der Bühne zu stehen. Beworben und gegen ihre gut 40 Konkurrenten durchgesetzt hätten sie sich damals über das Portal „Backstage Pro“. Ausgesucht worden seien sie dann von der Band persönlich, erzählen die beiden nicht ohne Stolz. Noch heute schwärmen sie von der mit 600 Leuten völlig ausverkauften Show.


Musikalischer Stillstand ist nicht die Sache von „No need to stay“. In Hammelburg präsentierten sie noch ihren angestammten Sound, der schon in Kürze einen krassen Wechsel erfahren wird. (Foto: Musikini)

Ausruhen gilt aber auch bei ihnen nicht. In den vergangenen drei Wochen wurde das Debütalbum aufgenommen. Und das hat es in sich: „Bisher haben wir eher die Electro-Metalcore-Schiene gefahren“, erklärt Asuka. Diese hätten sie nun aber völlig abgelegt. Sie seien musikalisch reifer geworden. Dabei herausgekommen sei nun ein im Sommer erscheinendes Konzeptalbum, das sich vom bisherigen Set völlig abgrenzt. So finden sich jetzt viele Einflüsse aus der klassischen Musik, etwa aus Renaissance und Barock, aber auch aus den 1920ern, die an Dark Cabaret erinnern. Dazu gibt es Streicher und sogar einen Chor. Entstanden sei so eine Mischung, die sie selbst als „theatralischen Metalcore“ bezeichnen und in dieser Form wohl bislang nicht zu finden sei. „Dieser Sound definiert das, was wir als Band sind“, so Asuka und Stefan. Ein Ende der musikalischen Reise scheint allerdings nicht absehbar.

„Ihr könnt feiern, ihr könnt Spaß haben!“

Last but not least betraten schließlich „Forever Ends Today“ die Bühne. Bereits im vergangenen September bereicherten sie die erste Ausgabe von „Yolocore“. Ein Erlebnis, das die Band auf eigenen Wunsch nun gerne wiederholt hat. „Wir spielen hier wirklich gerne. Die Leute waren beim letzten Mal extrem gut drauf. Obendrein gab es gutes Essen, also kommen wir wieder“, schmunzelt Gitarrist Yannick, der sich gemeinsam mit seinen Bandkollegen noch immer mit Freude an die Stimmung des vorangegangenen Gigs im Fränkischen erinnert. Im Pott, wo die Bevölkerungsdichte etwas höher sei, und häufiger Bands spielen würden, sei das zuweilen etwas anders. „Ihr könnt feiern, ihr könnt Spaß haben“, attestiert die Truppe dem hiesigen Publikum. Ein Eindruck, der sich auch an diesem Samstagabend wieder vollends bestätigt hat. „Alle Shows sind Höhepunkte“, so „Forever Ends Today“ einhellig. Ein schöneres Kompliment könnten sie Hammelburg gar nicht machen.

Text: Nicole Oppelt

Montreal und Kellerkommando erobern Rottershausen!

Die sechste Ausgabe von „… und ab geht die Lutzi“ setzt am 12. und 13. Juni erneut einen oben drauf



„Geile Sprüche in den Texten. Musik, die Feuer unterm Arsch entfacht.” Dafür stehen „Montreal bereits seit 2003. (Foto: Max Threlfall)

Sechs DJs, 16 Bands und mehr als 3000 Gäste: Die Geburtstagsparty zum fünften Festival-Jubiläum im vergangenen Jahr konnte sich wirklich sehen lassen. Selbstredend, dass die Lutzi-Orga-Crew um Christian Stahl und Klaus Schmitt in der sechsten Runde nicht nachstehen will – im Gegenteil. Erneut legen sich die jungen Leute zwei Tage für die Musikfreunde der Region mächtig ins Zeug. Bevölkert wird das Sportgelände des FCE Rottershausen deshalb auch von keinen Geringeren als den Festivalgrößen „Montreal“ und den fränkischen Volksrockern „Kellerkommando“.

Spätestens als die letzten Akkorde von „Emil Bulls“ verklungen waren, stand in Rottershausen fest: Da geht noch mehr! Ausgelassen wurde 2014 erstmals über zwei Tage hinweg getanzt und gefeiert, bis der Morgen graute. Nun legt die Lutzi-Mannschaft noch einen Zahn zu. Drei Bühnen, 22 Bands und DJs sind ihre Basis für das nach eigenem Empfinden wohl „netteste und natürlich schönste Festival in der Region und vielleicht sogar überhaupt“. Auftrumpfen wollen sie heuer unter anderem mit „Montreal“ und „Kellerkommando“.

„Montreal“ spielen knapp 600 Konzerte in über 15 Ländern

Erstere sind eingefleischten Szenegängern im Landkreis sicher nicht nur Dank große Sommer-Events seit vielen Jahren ein Begriff. Bereits im April 2010 holte die Musikinitiative Hammelburg e.V. die bekannte Hamburger Pop-Punk-Band „Montreal“ in ihr Wasserhaus, um gemeinsam mit der Supportband „Mofa“ einen gepflegten „Abriss“ zu zelebrieren. Seitdem hat sich die Bilanz von Yonas (Gitarre, Gesang), Hirsch (Bass, Gesang) und Max Power (Schlagzeug) noch einmal deutlich weiterentwickelt. Mittlerweile gehen rund 600 Konzerte in über 15 Ländern, unter anderem mit der „Bloodhound Gang“, „Slime“, „Royal Republic“ und „Ignite“ auf ihr Konto. Auch ein neues Machwerk in Form ihres aktuellen fünften Albums „Sonic Ballroom“ (2014) ist inzwischen am Start.


Bei „Kellerkommando“ treffen fette Elektro-Beats auf ebenso fette Pauken und Trompeten, deutsche Rap-Lyrics auf überlieferte Mundart, Swag auf Tradition. (Foto: Pressematerial)

Mit „Kellerkommando“ ist das Engagement einer echten „Perle“ geglückt. Die selbsternannten „Kulturbotschafter im Sondereinsatz“ haben ihren Spezialauftrag natürlich auch ins Unterfränkische mitgebracht. Denn in Rottershausen gilt es ebenfalls, die „fehlende Verbindung zwischen Jahrhunderte altem Brauchtum und modernen Abgeh-Sounds“ zu knüpfen. Schaffen wollen das die sieben Bamberger mit einem, wie sie sagen „sofort ansteckenden, anarchistischen Breitwand-Mix aus Alt und Neu“, also ihrer so ganz eigenen Brücke zwischen angesagten Urban Vibes und fränkischer Volksmusik. Dabei heraus kommt authentischer Crossover, frei nach dem Motto „Raus aus dem Keller – rein in den Club!“. Und das hat immerhin schon die Massen bei renommierten Veranstaltungen wie dem „Splash“, dem „Chiemsee Summer Festival“ oder auch dem „Taubertal Festival“ überzeugt.

Rock trifft auf Rap trifft auf elektronische Beats

Was die Größen können, das kann Rottershausen schon lange. Diese Botschaft hat sich in den vergangenen fünf Jahren mehr als durchgesetzt. Was die Veranstaltung im sonst so beschaulichen Ort im Kern ausmacht, ist nur schwer in wenige Worten zu fassen. Die Verantwortlichen versuchen sich daher eher farbenfroh, indem sie sagen: „Party um die Ecke trifft auf Festivalfeeling pur, durchgeknallte Camper treffen auf eingefleischte Ureinwohner, Hip Hopper auf Punkrocker, Burgermann auf Handbrotbäcker, Kater vom Freitag auf Party am Samstag, Mädchen auf Jungs, alt auf jung und die Stars des Festivalsommers geben den Lokalhelden die Klinke die Hand.“


Fatoni aus München wird am Lutzi Samstag feinsten Deutschrap vom Stapel lassen. (Foto: Stefan Zinsbacher)

Ein Nischenfestival wollen sie nach wie vor nicht sein. Immerhin hat sich das Konzept bislang mehr als nur bewährt. Ihrem Grundsatz „gebucht wird, was gefällt“ bleiben Schmitt, Stahl und der Rest des Teams deshalb auch diesmal treu. Das Ergebnis: „Für die unterschiedlichen Geschmäcker wird wie gewohnt eine bunte Mischung von Rock, Punk, Pop und Reggae über Hip Hop, Rap und Funk, bis hin zu elektronischen Beats geboten.“ Und so darf sich das Publikum nicht nur über „Montreal“ und „Kellerkommando“, sondern obendrein auf die Punkrocker von „First Class Ticket, das Deutschrap-Urgestein Fatoni“ sowie die Berliner „electro live Band“ Arnold & Sukroso freuen.


Bereits 2013 brachte Robin Sukroso die E-Box zum Schmelzen. Jetzt bringt er Verstärkung mit und erweitert sein Akustikgitarren-Elektro-Konzept um die Dimension Schlagzeug. (Foto: Paul Alpha)

Für noch mehr Abwechslung zwischen den Bühnen hat das Team 2015 ebenfalls gesorgt. „Hier gibt es wieder die eine oder andere Überraschung zu entdecken, wie unter anderem einen neuen, größeren Campingplatz“, verraten Stahl und Schmitt schon jetzt. Mehr wollen sie allerdings noch nicht verraten.

Text: Nicole Oppelt