Archiv für Mai 2018

Lutzi 2018: Das wird der Abriss!

Am 8. und 9. Juni steht Rottershausen zum neunten Mal im Zeichen des „Ab geht die Lutzi“-Festivals


ROYAL REPUBLIC – Hauptbühne Samstag (Foto: Erik Weiss)

Freunde kleiner, aber feiner Musikveranstaltungen haben das „Ab geht die Lutzi“ in Landkreis Bad Kissingen schon vor Jahren als ihren „place to be“ für den Start in die Saison auserkoren. Das Festival ist seit seinen Anfängen merklich gewachsen – und mit ihm die Zahl seiner Anhänger. In diesem Jahr können diese sich auf bekannte Größen wie die schwedische Rockband „Royal Republic“ oder die Hamburger Punk-Rocker „Montreal“ freuen. Doch das „Lutzi“-Team wäre eben nicht das „Lutzi“-Team, wenn sie nicht auch 2018 für hochkarätige Acts aus der Region gesorgt hätten. Mit dabei sind unter anderem „Kellerkommando“ aus Bamberg und die „Illustrators“ aus Hammelburg. Und obendrein gibt es Wellness satt.


KELLERKOMMANDO – Hauptbühne Freitag (Foto: Severin Schweiger)

Am Ortsrand von Rottershausen geht es mittlerweile richtig rund. Nur noch wenige Wochen, dann bevölkern bereits zum neunten Mal mehrere tausend Menschen das „Ab geht die Lutzi“-Gelände. Die Campingfläche wurde – entgegen aller Erwartungen des vergangenen Jahres – nun noch einmal um eine Wiese vergrößert und die Parkplatzsituation weiter entspannt, indem Campen und Parken strikt getrennt werden. Eingerichtet wurde außerdem ein eigener Flunkyball-Bereich, um für gehörigen Spaß abseits der Bühnen zu sorgen. Am Festivalsamstag wird es in dieser „Disziplin“ sogar ein offizielles Turnier geben. Startschuss ist um 13 Uhr.


Spiel, Spaß und Wellness: Campen auf der „Lutzi“ ist mittlerweile zu einem echten Ereignis geworden. (Foto: Lukas Veth)

Wellness auf dem Festival

Ein Highlight der neunten Ausgabe dürfte sicherlich der Besuch der „Saunawagen Welt“ aus Spiekershausen sein. Kostenlos können die Festivalgäste den kleinen Wellness-Tempel mit Tauchbecken in einer ruhigen Ecke des Campingareals ein Stückchen hinter den Duschen nutzen. „Alles, was ihr dazu braucht, ist ein eigenes Handtuch um die Hüfte und los geht’s!“, so die Festivalmacher. Ein Angebot, das in dieser Form sicherlich nicht allzu oft auf Festivals zu sehen sein dürfte. Saunazeit ist am Freitag von 13 bis 18 Uhr sowie am Samstag von 12 bis 17 Uhr. Buchungen außerhalb dieser Zeiten sind gegen Gebühr möglich.


MINIPAX – Zeltbühne Samstag (Foto: Pressematerial)

Im vorderen Bereich des „Lutzi“-Geländes finden sich wieder viele bewährte Stände, die für ein abwechslungsreiches Speisen- und Getränkeangebot sorgen. Ein Novum auch hier: Der Herrenfriseur „Königshaupt“ aus Leipzig reist eigens zum „Ab geht die Lutzi“-Festival an und wird sich dort vermutlich vor allem den bärtigen Gästen mit Messern und Klinge nähern. Ergänzt wird das Angebot von Shisha-Ecke, „NekoNeko Streetwear“ und natürlich darf auch der Samstagsfrühschoppen ab 8 Uhr mit Blasmusik ab 10 Uhr nicht fehlen.


Große Bands im kleinen Rottershausen sind seit neun Jahren Programm. (Foto: RE ON TOUR)

Mehr Platz für mehr Musik

An alles wurde gedacht. Gleiches dürfte auch für die musikalische Mischung gelten. Das 2017 eingeführte Konzept der Genre-Mischung auf den vorhandenen Bühnen wollen die Festivalmacher auch dieses Jahr beibehalten. Neu ist allerdings: Die Zeltbühne im hinteren Teil des Areals ist mit 50 Prozent mehr Fläche deutlich größer als sonst, um dem Ansturm der Fans noch besser gerecht zu werden. „Das Ganze ist um einiges höher und breiter, sodass hier jetzt eine richtig fette Bühne reinpasst“, heißt es aus Rottershausen.


OLLI BANJO – Zeltbühne Samstag (Foto: Katja Kuhl)

Doch was tut sich nun darauf? „Nach etlichen Konzert- & Festivalbesuchen, viel Bier & Schweiß und dem durchforsten unzähliger Bandbewerbungen (Danke dafür!), haben wir die Bands & DJs für ein überragendes Festival 2018 zusammen“, heißt es seit Mitte April auf ihrer Facebook-Seite. Recherche und Akquise erfolgte also auch diesmal in bewährter „Lutzi“-Manier: Gebucht wird, was selbst gefällt und ausgiebig getestet wurde.


ANNA REUSCH – E-BOX Freitag (Foto: Pressematerial)

Wieder Gäste aus Schweden

Headliner der neunten „Lutzi“ sind „Royal Republic“ aus Malmö. Nach „The Baboon Show“ 2017 sind sie bereits der zweite schwedische Act im Fränkischen. „An dieser Band sind wir bereits ganz lange dran“, verrät Festival-Chef Christian Stahl. „Diese Vier sind absolute Wunschkandidaten, die wir unter anderem bereits bei Rock im Park und dem Taubertal Festival erleben durften.“ Das Urteil über Adam Grahn, Hannes Irengård, Jonas Almén und Per Andreasson fällt entsprechend aus: „Das sind echte Bühnensäue!“


MONTREAL – Hauptbühne Freitag (Foto: Pressematerial)

Neue Alben, neue Typen, neue Battles

Ein Wiedersehen gibt es im Juni auch mit „Montreal“, die sich zuletzt 2015 die Ehre gaben. Im Gepäck haben sie diesmal nicht nur satte 15 Jahre Banderfahrung, sondern obendrein ihr neues Album „Schacklikacki“. Gleiches gilt übrigens für „Kellerkommando“, die Rottershausen nun in neuer Formation erobern wollen. Auch die „Illustrators“ aus Hammelburg sind hier keine Unbekannten mehr. „Das hat sich durch Zufall so ergeben“, meint „Lutzi“-Organisator Klaus Schmitt. Zum Teil sei die Auswahl auch vom Publikum gewünscht worden, ergänzt er. Schon Ende vergangenen Sommers warf das „Lutzi“-Team das Facebook-Barometer an und startete entsprechende Umfragen. Besonders ans Herz legen wollen sie den Musikfans darüber hinaus „Milliarden“ aus Berlin, „Minipax“ aus München, „Devil Train“ aus Bamberg, „Chefboss“ aus Hamburg oder „The Detectors“ aus Kiel. Gute Laune, ordentlich Stimmung und zu guter Letzt „ein ordentlicher Abriss“, seien bei diesen Künstlern garantiert.


MILLIARDEN – Hauptbühne Samstag (Foto: Peter Kaaden)


CHEFBOSS – Zeltbühne Samstag (Foto: Pressematerial)

Das dürfte für diesen Termin ebenfalls gelten: Denn auch der „Freestyle Battle“ erfährt 2018 eine Neuauflage. „Das kam im letzten Jahr richtig gut an. Das Zelt war binnen drei Minuten rappelvoll“, freuen sich Christian Stahl und Klaus Schmitt. Nach einer Bewerbungsphase können die ausgewählten Kandidaten der „Crowd“ am 9. Juni, ab 17 Uhr auf der Zeltbühne „zeigen, was Masse ist“. „Der Gewinner erhält tolle Preise und neben Ruhm und Ehre die begehrte Lutzi Festival Freestyle Krone“, informieren die Verantwortlichen. Zwischen Sieg und Niederlage entscheiden zwei Jurymitglieder und das fachkundige Publikum.


An die Micros, fertig, los! Die Premiere des Freestyle Battle kam 2017 richtig gut an. (Foto: RE ON TOUR)

Frauenpower auf der „Lutzi“

„Wir finden, es ist insgesamt ein sehr gutes Lineup geworden. Und neben den Mainacts sind diesmal wirklich viele sehr gute regionale Künstler dabei“, so Christian Stahl und Klaus Schmitt. Apropos, die Festivalmacher widmen sich – wenn auch nicht bewusst geplant – mit diesem Lineup einem brandaktuellen Thema. Pünktlich zum internationalen Frauentag im vergangenen März, hatten sich einige europäische und nordamerikanische Veranstalter verpflichtet, eine Frauenquote auf Festivals einzuführen. In Rottershausen löst sich diese Frage 2018 ganz von selbst. „Zwölf zehn Mädels sind dieses Jahr dabei. Das ist für Lutzi-Verhältnisse überdurchschnittlich. Wir waren selbst echt überrascht“, so das Fazit. Auch bei der „First Act Night“ im Schweinfurter Stattbahnhof gewannen mit „Savanna Skean“ aus Würzburg am Ende zwei Damen. Sie sind nun ebenfalls auf der „Lutzi“ zu hören und wollen das Publikum mit Gitarre, Gesang und Schlagzeug überzeugen.


HEISSKALT – Hauptbühne Samstag (Foto: Viktor Schanz)

Bis es soweit ist, laufen die Arbeiten in Rottershausen auf Hochtouren. Doch in Gedanken sind die ehrenamtlichen Helfer so kurz vor dem zehnten Festival-Geburtstag 2019 natürlich nicht nur bei der aktuellen Saison. Der „harte Kern“ blickt bereits jetzt weit voraus…


JOMO – Hauptbühne Samstag (Foto: Pressematerial)

Info: Los geht’s am Freitag, den 8. Juni, bereits eine Stunde früher als sonst. Einlass ist ab 17.45 Uhr.

Weitere Informationen hier:
LUTZI HOMEPAGE
FACEBOOK EVENT
LUTZI SPIELPLAN

Text: Nicole Oppelt
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Und zur Einstimmung wie immer hier unsere Lutzi-Playlist für Euch:

FREITAG HAUPTBÜHNE:

BLAUCROWD SURFER:

KELLERKOMMANDO:

SMILE AND BURN:

MONTREAL:

FREITAG E-BOX:

ANNA REUSCH:

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SAMSTAG HAUPTBÜHNE:

SAVANNA SKEAN:

THE DETECTORS:

JOMO:

MILLIARDEN:

HEISSKALT:

ROYAL REPUBLIC:

SAMSTAG ZELTBÜHNE:

ILLUSTRATORS:

MINIPAX:

PHILO PHILTA & SLIZE:

OLLI BANJO:

CHEFBOSS:

SAMSTAG E-BOX:

SAM GOKU:

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Die Musikini tanzt sich ausgelassen in den Mai

„My New Zoo“ und „Rafiki“ sorgten im Wasserhaus für einen schwungvollen Start in den Wonnemonat

Nicht nur diese Zwei hatten beim „Tanz in den Mai“ sichtlich Spaß: Robert und Danjiel auf „Tuchfühlung“. (Foto: Lukas Veth)

Der traditionelle „Tanz in den Mai“ der Musikinitiative Hammelburg e.V. wurde seinem Namen in diesem Jahr mehr als gerecht. Mit den Bands „My New Zoo“ aus Nürnberg und „Rafiki“ aus Ostheim vor der Rhön hatten sich die Organisatoren zwei echte Erfolgsgaranten ins Haus geholt. Bis in die Morgenstunden wurde das Tanzbein geschwungen. Für die Vorstandschaft war es eine rundum gelungene Großveranstaltung. Solche Abende machen Lust auf Mehr.


„A.I.D.A.! – Attention, Interest, Desire, Action!“, lautet einer der bekanntesten Songs von „My New Zoo“. Die vier Mittelfranken präsentierten sich beim Hammelburger „Tanz in den Mai“ als Paradebeispiel für das eigentlich im Marketing beheimatete Werbewirkungsmodell. Seit rund zehn Jahren ist das Quartett innig mit dem Verein und seinen Gästen verbunden. Entsprechend groß war die Vorfreude auf allen Seiten, nach vierjähriger Abstinenz nun erneut einen Abend miteinander verleben zu dürfen. Mitgebracht hatten Danijel, Robert, Christian und Wolfram daher nicht nur „Gitarren, Tiere, Emotionen“, die das Publikum bereits von ihrem Album „A.I.D.A.“ (2008) kannten. Überrascht wurde dieses auch mit völlig neuen Tönen des aktuellen Tonträgers „Rillen“ (2016) sowie bislang unveröffentlichten Stücken, die nun nicht mehr auf Englisch, sondern in deutscher Sprache gesungen wurden. 


Das legendäre „My New Zoo“-Intro mit Pferdeköpfen durfte natürlich auch diesmal nicht fehlen. (Foto: Lukas Veth)

Ungebrochener Enthusiasmus


Viel hatten sie seit der letzten Visite zu tun, so das Resümee von Danjiel und Robert. Die Familien seien größer geworden. Die Band habe verschiedene Dinge ausprobiert, sich weiterentwickelt und sei auch sehr erfolgreich für eine Künstlerin in Kroatien tätig gewesen. Dass „Rillen“ eine deutsche Platte geworden sei, hätte sie selbst überrascht. „Das Englische hat sich für uns verbraucht“, sagt Frontmann Danjiel. Insgesamt klinge das neue Album melancholischer. Der Grund: „Wir haben innerlich einen größeren Sprung gemacht als äußerlich“, so Gitarrist Robert über die mehrjährige Arbeit an dieser Neuerscheinung mit „Tiefgang“. „Die Leute müssen sich hierfür Zeit nehmen und hinhören“, appellieren sie dafür, sich aufs Neues einzulassen. Mittlerweile sei es insgesamt etwas ruhiger um „My New Zoo“ geworden. Termine würde sich die Band heute sehr genau aussuchen. „Die Leute sind wirklich überrascht, wenn wir dann mal wieder spielen“, schmunzeln die beiden. Denn der Enthusiasmus, das stelle auch das Publikum schnell fest, sei der gleiche geblieben wie immer. 


My New Zoo heizten dem Wasserhaus-Publikum gehörig ein. (Foto: Lukas Veth)


Dieser Effekt trat am Ende auch in Hammelburg ein. Pure Lebensfreude und jede Menge Live-Energie sausten am späten Abend über die Wasserhaus-Bühne. „Wir haben einen schönen musikalischen Bogen gespannt“, erklärt Robert das Set, das, neben neuen Titeln, natürlich auch beliebte Stücke wie „Kiss You“, „Mr. Officer“, „America“ oder „Sometimes“ enthielt.


„Sommer, Sonne, Spaß und Skapunk“


Unterstützt wurde „My New Zoo“ von Musikern, die in Hammelburg ebenfalls keine Unbekannten mehr sind. „Eine wunderbare Band, die immer wieder anfragt und auch angefragt wird. Natürlich haben wir sofort ja gesagt, als nun erneut Interesse laut wurde“, freute sich die Musikini-Vorstandschaft über den Besuch von „Rafiki“, die genau vor einem Jahr gemeinsam mit „The Prosecution“ ihr Wasserhaus-Debüt absolvierten. Seit 2002 machen sie gemeinsam Musik. Und das überaus erfolgreich. Gemeinsame Auftritte mit bekannten Größen wie „Montreal“, „Itchy“, „Jennifer Rostock“, „Moop Mama“ oder „Emil Bulls“ haben die fünf Unterfranken bereits weit über die Region hinaus bekannt gemacht. 


„Rafiki“ überzeugte auch beim „Tanz in den Mai 2018“ mit „Sommer, Sonne, Spaß und Skapunk“ – einem Genre, das im Wasserhaus tatsächlich nicht allzu oft zum Einsatz kommt. (Foto: Lukas Veth)

„Es war ein cooler Abend“, erinnerte sich Sänger Lorenz gerne an den Wasserhaus-Einstand im Frühjahr 2017 zurück. Clubs wie diese würden schließlich immer weniger. Dass sie hier obendrein noch so gut umsorgt, würden, spräche außerdem für den Verein. Ein Jahr später kehrte ihre „Blödheimerei“, wie die Band ihre Live-Performance augenzwinkernd nennt, nun zurück auf die Hammelburger Bühne. Ihr schneller Punkrock mit Bläsern und deutschen Texten, die mal lustig, mal kritisch daherkamen, brachte das Wasserhaus bereits früh auf „Betriebstemperatur“. Auch Lorenz und seine Bandkollegen hatten neues Material für die Gäste dabei. Seit Dezember 2017 ist ihre mittlerweile sechste Produktion „Die Immer Ich EP“ (Rotlicht Records) der fünf Freunde auf dem Markt. Neben den neuen Songs „Lärm“, „Ich miste aus“, Du Typ“ und „Glücklich“ gab es außerdem neue Fan-Artikel, die nun erstmals unters Volk gebracht werden konnten.


Mitten aus dem Leben: „Rafiki“ sangen von „coolen Erlebnissen, einem geilen Sommerfeeling, aber auch über dumme Leute und stressige Dinge“. (Foto: Lukas Veth)

Weniger, dafür aber sehr gut


Das Fazit des zweiten Vorstands und Co-Verantwortlichen des Abends, Dominic Miller, fiel entsprechend zufrieden aus. „Insgesamt war das die seit Jahren problemloseste Veranstaltung: Sei es von Seiten der Organisation, der Helfersituation oder auch der Zusammenarbeit mit den Künstlern. Wir sind wirklich sehr zufrieden.“ Die Konzentration des Vereins auf seine Großveranstaltungen im Jahreskalender, wie eben „Tanz in den Mai“, „Hammelburg Moves“ oder die „X-Mas-Party“, habe sich in jüngster Zeit bewährt. „Wenige, dafür sehr gute Events“, lautet das Motto der jungen Vorstandschaft. Und dass diese ausgesuchten Veranstaltungen den Verein tragen können, hätte sich im vergangenen Jahr bereits bestätigt. 



Der „Tanz in den Mai“ sei gut besucht gewesen, so Dominic Miller weiter. Damit das auch in Zukunft so bleibt, tut sich einiges hinter den Kulissen. Jüngstes Projekt ist zum Beispiel eine neue Homepage, die den Auftritt der Musikini nach außen deutlich moderner und übersichtlicher machen soll. Verstärkt solle in diesem Zuge unter anderem das Thema „Probenräume“ und die damit verbundenen Möglichkeiten für den musikalischen Nachwuchs dargestellt werden. „Wir freuen uns auf mehr musikalische Vielfalt“, so die Einladung der Vorstandschaft an künftige Musikini-Bands.

Riesenfreude beim Hammelburger Publikum: Endlich gaben sich „My New Zoo“ wieder einmal die Ehre. (Foto: Musikini)

Freunde treffen – gemeinsam feiern


Die Freude des Publikums, endlich mal wieder im Wasserhaus feiern zu dürfen, war beim „Tanz in den Mai“ offensichtlich. Ganz jung und auch etwas älter trafen sich, um gemeinsam gute Musik zu hören und Freunde zu treffen, die sonst vielleicht eher seltener in Hammelburg anzutreffen sind. Bis die nächste Gelegenheit hierzu ansteht, müssen sie übrigens gar nicht so lange warten. Bereits am 3. Mai ist der „kulturbunt e.V. Hammelburg“ bei der Musikini zu Gast. Mit im Gepäck haben sie Kabarett vom Feinsten von und mit der Preisträgerin des „Deutschen Kleinkunstpreis 2018“ (in der Sparte Förderpreis), Lisa Eckhart. Am 5. Mai findet dann nach zweijähriger Pause eine weitere Ausgabe des beliebten „End Of Life“-Festivals statt. Freuen können sich die Gäste diesmal auf die fünf Bands „Agrypnie“, „MOSAIC“, „Vargsheim“, „Vehemenz“ und „Empyreal“. Los geht’s um 20.00 Uhr.

Text: Nicole Oppelt